Gebäuderisiken genau einordnen

Wir verbinden Ihren Bestands- und Schadendaten mit externen Gebäuden-, Geo- und Gefährdnungsdaten zu eionem geprüften Datensatz je Gebäude.

GEBÄUDEDATEN UND RISIKOBEWERTUNG IN DER WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNG

Wo Vertragsdaten an ihre Grenzen kommen

Vertragsdaten sind eine wichtige Grundlage. Für eine belastbare Risikoeinschätzung reichen sie jedoch oft nicht aus. Es fehlen zum Beispiel wichtige Merkmale, Angaben sind uneinheitlich oder nicht eindeutig verortet. Ein vollständig befülltes Feld ist noch kein verlässliches Feld.

mexxon führt Ihre Bestands- und Schadendaten mit externen Gebäude-, Geo- und Gefährdungsdaten zusammen und bewertet je Merkmal, welchem Wert Sie trauen können. Daraus entsteht je Gebäude eine Datengrundlage für Entscheidungen im Underwriting, in der Bestandssteuerung und in der Prävention.

Geschätzte Baujahre

Baujahre sind oft nur geschätzt. Rohralter und Sanierungsstand werden daraus abgeleitet.

Fehlende Merkmale

Informationen wie Wohnfläche, Wohneinheiten oder Bauart sind häufig nicht erfasst.

Uneinheitliche Werte

Angaben liegen in unterschiedlichen Formaten und Definitionen vor und sind nur schwer vergleichbar.

Ungenaue Geokodierung

Adressen sind nicht eindeutig oder nur ungenau verortet, was die Zuordnung von Gefährdungen erschwert.

WIR PRÜFEN, WELCHE DATEN FÜR IHRE RISIKOBEWERTUNG TRAGEN

Wie mexxon belastbare Gebäudedaten aufbaut

Externe Gebäude-, Geo- und Gefährdungsdaten beschreiben ein Gebäude und sein Umfeld aus unabhängigen Blickwinkeln. Sie schließen Lücken, ohne dass Kunden eine zusätzliche Frage beantworten müssen. Sie plausibilisieren vorhandene Angaben, weil eine zweite Quelle Ausreißer sichtbar macht. Und sie erschließen Merkmale wie Unterkellerung oder Starkregenexposition am Standort, die sich im Antrag kaum verlässlich abfragen lassen.

mexxon begleitet die fachliche Klärung und Datenprüfung in fünf aufeinander aufbauenden Schritten:

1

Wir definieren gemeinsam Ziel, Datenbasis und relevanten Anwendungsfall.

2

Wir analysieren die Qualität und Vollständigkeit Ihrer Bestand- und Schadendaten.

3

Wir verorten die Gebäude eindeutig und prüfen die Adresse auf Plausibilität.

4

Wir prüfen geeignete externe Datenquellen für die relevanten Merkmale und bewerten ihre Qualität.

5

Wir geben eine fachliche Empfehlung, welche Quelle je Merkmal den größten Mehrwert bietet.

DER GOLDEN RECORD

Ein geprüfter Datensatz je Gebäude

Ein Golden Record führt interne und externe Angaben zu einem konsolidierten Datensatz je Gebäude zusammen. Für jedes Merkmal wird festgelegt, welche Quelle den belastbarsten verfügbaren Wert liefert. Herkunft und Qualitätskennzeichen bleiben dokumentiert, damit sich die Auswahl später nachvollziehen lässt.

ÜBEREINSTIMMUNGEN UND WIDERSPRÜCHE EINORDNEN

Drei Konstellationen im Abgleich

Beim Quellenvergleich werden Übereinstimmungen und Widersprüche sichtbar. Übereinstimmende Angaben unabhängiger Quellen können das Vertrauen in einen Wert erhöhen. Bei Abweichungen greifen festgelegte Vorrangregeln oder eine weitere Prüfung. Auch unterschiedliche Definitionen, veraltete Angaben oder Zuordnungsfehler können dahinterstehen.

DATENPRÜFUNG AM BEISPIEL

Ein Mehrfamilienhaus vor und nach der Prüfung

Am illustrativen Beispiel eines Mehrfamilienhauses wird sichtbar, was die Prüfung verändert: Externe Quellen ergänzen fehlende Wohneinheiten und Gefährdungsdaten, helfen Baujahr und Wohnfläche zu plausibilisieren und machen Abweichungen sichtbar. Daraus entstehen konkrete Anlässe für eine fachliche Prüfung.

WIE BELASTBAR SIND IHRE GEBÄUDEDATEN?

Wo zusätzliche Gebäudedaten Entscheidungen unterstützen

Geprüfte Gebäudedaten helfen Versicherern, Risiken differenzierter einzuordnen, Bestände gezielt zu prüfen und konkrete Beratungsanlässe zu erkennen. Sie unterstützen Entscheidungen im Underwriting, in der Prävention, bei Schaden und Kumul sowie im Vertrieb. Der Nutzen wird je Anwendungsfall geprüft.

Schaden und Kumul

Eine bessere Datenbasis unterstützt die Einordnung von Schäden und die Steuerung von Kumulrisiken.

Vertrieb

Fundierte Gebäudedaten schaffen Transparenz im Kundengespräch und erhöhen die Qualität in der Angebotserstellung.

Underwriting

Zusätzliche Gebäudemerkmale helfen, Risiken differenzierter einzuordnen und zeitsparender zu prüfen.

Bestand und Prävention

Sie erkennen Auffälligkeiten im Bestand frühzeitig und können gezielte Präventiosnmaßnahmen ableiten.

DER ERSTE SCHRITT

Gemeinsam kären, welche Daten Sie brauchen

Wir betrachten Ihre vorhandenen Daten und legen gemeinsam fest, welche Schadenarten und Entscheidungen im Mittelpunkt stehen. Nach Bestandsprüfung und Geokodierung testen wir ausgewählte externe Quellen auf einem begrenzten Bestandsausschnitt.

Sie erhalten eine Empfehlung je Merkmal und Quelle als Grundlage für die Entscheidung über eine breitere Anreicherung. Der Nutzen zusätzlicher Risikomerkmale wird für Ihren Anwendungsfall geprüft, etwa im Abgleich mit eigenen Schadendaten.

FAQ

Häufige Fragen

Datenbasierte Risikoerkennung für Gebäude verbindet interne Bestands- und Schadendaten mit externen Gebäude-, Geo- und Gefährdungsdaten. Die Angaben werden dem jeweiligen Gebäude zugeordnet, auf Qualität geprüft und miteinander abgeglichen. So entsteht eine nachvollziehbare Datengrundlage, die Versicherer dabei unterstützt, Gebäuderisiken genauer einzuordnen und Entscheidungen im Underwriting, in der Bestandssteuerung und in der Prävention zu treffen.

Ein “Golden Record” ist der konsolidierte Datensatz eines Gebäudes, der je Merkmal den belastbarsten verfügbaren Wert aus internen und externen Quellen enthält, zusammen mit seiner Herkunft und einem Qualitätskennzeichen. Welche Quelle bei Abweichungen Vorrang hat, legt ein Regelwerk für jedes Merkmal fest. Widersprechen sich interne und externe Angaben, entsteht ein Prüfanlass: Dahinter steht entweder ein Erfassungsfehler oder ein Risiko, das bisher nicht erfasst war.

360 Grad meint drei Blickrichtungen: das Gebäude selbst, sein Umfeld mit der Gefährdung am Standort und seine Entwicklung über die Zeit, etwa durch Alterung, Sanierungen oder veränderte Klimarisiken. Maßstab ist die Sicht, die eine konkrete Entscheidung braucht.

Geokodierung ordnet einer Adresse eine Koordinate zu. Liegt der Treffer auf dem Gebäude, lassen sich gebäudegenaue Merkmale zuordnen. Liegt er auf der Straßenmitte, sind nur Zonenmerkmale belastbar. Ohne Treffer, etwa bei Schreibfehlern oder Flurstücknummern, bleibt die Anreicherung aus.

Gebäudedaten wie Dach, Höhe und Bauweise, Standort- und Umgebungsdaten, Naturgefahren, Wetter- und Klimadaten, Energie- und ESG-Daten sowie Markt- und Wiederherstellungswerte. Ihre Reife ist unterschiedlich: Gebäudegeometrie und Naturgefahren sind breit verfügbar, Sanierungsstand und Heizungsalter häufig lückenhaft oder modelliert.

Beginnen wir mit Ihrer offenen Frage.

Sie möchten Baujahre plausibilisieren, fehlende Merkmale ergänzen oder Quellen vergleichen? Lassen Sie uns einen passenden Ausschnitt Ihres Bestands dafür auswählen.